Leny van Elk hat sich nach ihre Ausbildung zur Bildhauerin an der Städtischen Akademie der Bildenden Kunst in Maastricht und der Kunstakademie in Utrecht überaschend aufdie fragiele Technik des Aquarellierens verlegt. Systematische Forschung der spezifischen Qualität der Aquarelfarbe und an Wirkung der Farben liegt dafür zugrunde.

Leny ist keine der grossen Geste. Ihres Künstlertum lässt sich kenzeichnen durch Bescheidenheit und Zurückgezogenheit. In ihrer Arbeit sucht sie Deutlichkeit mit einer grösstmöglichen Einfacheit der bildenden Mittel. Dabei wendet sie eine elementäre Formensprache an. Dank der Intensität der Farben und monochromer, ausbalancierter Kompositionen entsteht ein verträumter Platz, eine Raum für Kontemplation. Damit sind ihre Arbeiten in einer langen Tradition der Farbfeldmalerei mit abstrakt-geometrischen Elementen und systematischer Farbuntersuching.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Farbe. Es geht daurend um die Frage wie die Farben und Nuancen der Farben sich gegensätzlich verhalten. Die Untersuchung entsteht durch die Arbeit in Kleinen Serien von die Farben zu vergleichen, zu varieren und zu kombinieren. Die Folge der kleinen Schritte ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Beim Aquarellieren wird die Farbe nicht durch Leim gebunden sondern die im Wasser aufgelösten Pigmenten werden vom Papier absorbiert. Wenn das Merhrmals geschieht bekommen die Aquarelle ein transparantes Aussehen. Aber Leny van Elk geht hier weiter. Sie benutzt die Möglichkeiten der Technik indem sie diesen Prozess desAbsorbierens fast endlos wiederholt. Hierdurch wird das Papier völlig gesätt und es entsteht eine matte undurchsichtiche Textur. Diese Flächen dienen als Untermalung für eine weitere Bearbeitung. Farbnuancen und die Schichten sorgen für eine immatterielle Tiefe in ihrer Arbeit. Die Werken geben unterschiedliche Erfolge was betrifft Oberfläche, Textur, Licht und Farbwirkung sind variabel bei den einzelnen Arbeiten.